Im Jahr 2017 spielen aus Sicht von Google 3 Themen eine entscheidende Rolle im Bereich SEO. Wir haben Ihnen die wichtigsten SEO Faktoren für 2017 zusammengestellt:
 

  1. Maschinelles Lernen
  2. AMP (Accelerated Mobile Pages)
  3. Strukturierte Daten

 

  1. Maschinelles Lernen – RankBrain Algorithmus

 
Das Hummingbird-Update von Google legte den Grundstein für für RankBrain. Doch was macht Hummingbird genau? Es interpretiert Suchanfragen und versucht daraus die Absicht des Nutzers zu erkennen. Der Algorithmus interpretiert den Content einer Seite und entwickelt sich dabei laufend weiter. Deshalb spielt RankBrain bei vielen Suchanfragen eine entscheidende Rolle.
Wie genau die Technologie funktioniert ist bislang noch nicht bekannt. Sie interpretiert aber Suchanfragen, welche zuvor noch nie gestellt wurden. Der Algorithmus sucht dann in der neu gestellten Suchanfrage nach Parallelen zu einer bereits bekannten. (Z.B. «Berner Bärengraben» à «Berner Ratshaus»). Da eine Optimierung auf bisher nicht Suchanfragen schwer ist, sollten Sie bei der Erstellung von Inhalten unbedingt Synonyme verwenden.

 

2.    AMP (Accelerated Mobile Pages)

 
Das AMP liefert HTML Seiten, bei welchen die Darstellung verringert und stark komprimiert wurde. Das Augenmerk liegt dabei auf mobilen Endgeräten, z.B. Smartphones, wobei das Laden von externen Skripten nicht möglich ist. AMP Seiten können in Google zwischengespeichert werden, ähnlich wie die Instant Articles von Facebook. AMP lohnt sich nur für Publisher, Blogs und informativen Seiten, für Onlineshops wird es aktuell allerdings nicht empfohlen. AMP wird mit einer eigenen JavaScript Library ausgeliefert. Das asynchrone JavaScript erlaubt es dem User in Sekundenschnelle Content zu laden. 2017 wurden umfassende Änderungen für AMP angekündigt.
 

  1. Strukturierte Daten

 
Strukturierte Daten sind schon immer ein wichtiges Thema gewesen, doch 2017 wird es durch die Auszeichnungen von Inhalten, zum Beispiel bei Konzerten, Filmen oder Rezepten noch wichtiger. Auch der Knowledge Graph von Google greift auf strukturierte Daten zurück.
Sucht ein Nutzer beispielsweise nach einem Film, so erhält er eine Übersicht aller Filme und deren Schauspieler. Durch Auszeichnungen von Filmen werden diese Informationen Google bereitgestellt.
Somit ist das ideale Ranking im SEO nicht mehr Position 1, sondern Position 0, denn auf Position 0 werden die Informationen aus dem Knowledge-Graph angezeigt.

Fazit

Shopbetreiber sollten also Strukturierte Daten für ihre Produkte integrieren. Die informativen Portale sollten vor allem Wert auf den Content von nicht beantworteten Fragen legen und gegebenenfalls Synonyme zu verwenden.